Die besten Objektive für Fujifilm GFX 100S II Astrofotografie

Zusammenfassung: Die Fujifilm GFX 100S II hat die Messlatte für die Mittelformat-Astrofotografie im Jahr 2026 neu definiert. Um das volle Potenzial des 102-Megapixel-Sensors bei Nacht auszuschöpfen, ist die Wahl des richtigen Glases entscheidend. In diesem Guide präsentieren wir die 5 besten Objektive, die in puncto Lichtstärke, Randschärfe und Koma-Korrektur überzeugen. Unsere Top-Empfehlung ist das Fujinon GF 55mm f/1.7 R WR für maximale Lichtausbeute. Dieser Artikel hilft sowohl Profis als auch ambitionierten Aufsteigern, die perfekte Optik für beeindruckende Milchstraßen-Panoramen und Deep-Sky-Aufnahmen zu finden.

Top 3 Empfehlungen

Beste Wahl
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 4.9/5.0 €€€ Premium

Fujinon GF 55mm f/1.7 R WR

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Das lichtstärkste native GFX-Objektiv, ideal für extrem rauscharme Nachtaufnahmen und feinste Sternendetails.

+ Blende f/1.7 + Extreme Schärfe + Wetterfest
Bester Wert
⭐️⭐️⭐️⭐️☆ 4.7/5.0 €€ Mittel

Laowa 17mm f/4 Ultra-Wide GFX

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Ein beeindruckendes Ultra-Weitwinkel ohne Verzeichnung, das riesige Himmelsabschnitte auf den Sensor bannt.

+ 113° Bildwinkel + Zero-D Technologie + Fairer Preis
Premium-Wahl
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 4.8/5.0 €€€€ Premium

Fujinon GF 23mm f/4 R LM WR

Die optische Referenz für Weitwinkel-Landschaften mit perfekter Korrektur bis in die äußersten Bildecken.

+ Referenz-Schärfe + Kaum Coma + High-End Build

Die besten Objektive für Fujifilm GFX 100S II Astrofotografie

Die Astrofotografie stellt extreme Anforderungen an die Optik. Bei der Fujifilm GFX 100S II müssen die Objektive nicht nur viel Licht sammeln, sondern auch die enorme Auflösung von 102 Megapixeln bedienen, ohne dass Sterne am Rand zu „Kometen“ verzerren. Wir haben die besten Optionen für Sie getestet.

🏆 Beste Gesamtwahl

Fujinon GF 55mm f/1.7 R WR

⭐⭐⭐⭐⭐ 4.9/5.0 Preisklasse: €€€
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🎯 Warum unsere Top-Wahl: Das GF 55mm f/1.7 bietet die größte Blendenöffnung im GFX-System und ermöglicht so extrem kurze Belichtungszeiten bei niedrigen ISO-Werten.

Dieses Objektiv ist ein Gamechanger für die Nachtfotografie. Die Lichtstärke von f/1.7 gleicht den etwas kleineren Sensor im Vergleich zu Vollformat-Systemen mehr als aus. Die Abbildungsleistung ist bereits bei Offenblende phänomenal, mit minimalem Coma-Abberation. Es eignet sich hervorragend für detailreiche Mosaike der Milchstraße oder Umgebungsporträts unter dem Sternenhimmel. Die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit macht es zum verlässlichen Begleiter in kalten, feuchten Nächten.

✨ Hauptmerkmale:

  • Ultra-lichtstarke f/1.7 Blende
  • Elf Blendenlamellen für weiches Bokeh
  • Vollständiger Wetterschutz (WR)

👥 Ideal für: Astrofotografen, die maximale Lichtausbeute und Bildqualität suchen.

✓ Vorteile

  • Überragende Lichtstärke
  • Scharf bis zum Rand
  • Sehr schneller Autofokus

✗ Nachteile

  • Relativ schwer
  • Hoher Anschaffungspreis
💰 Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Laowa 17mm f/4 Ultra-Wide GFX

⭐⭐⭐⭐ 4.7/5.0 Preisklasse: €€
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💰 Warum das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: Es bietet den weitesten nativen Bildwinkel für das GFX-System zu einem Bruchteil des Preises der Konkurrenz.

Das Laowa 17mm f/4 ist ein technisches Wunderwerk für Weitwinkel-Liebhaber. Mit einem Bildwinkel von 113 Grad fängt es die gesamte Wölbung der Milchstraße ein. Dank der „Zero-D“-Konstruktion bleiben Horizonte gerade, was die Nachbearbeitung massiv erleichtert. Obwohl es ein manuelles Objektiv ist, spielt das in der Astrofotografie kaum eine Rolle. Die Schärfe in der Mitte ist exzellent, und die Vignettierung ist für diesen extremen Winkel erstaunlich gut kontrolliert.

🎯 Hauptmerkmale:

  • Extreme 17mm Brennweite (ca. 13mm Vollformat)
  • Nahezu verzeichnungsfreie Abbildung
  • Robustes Metallgehäuse

👥 Perfekt für: Landschafts-Astrofotografen, die dramatische Perspektiven lieben.

✓ Vorteile

  • Riesiges Sichtfeld
  • Keine tonnenförmige Verzeichnung
  • Sehr kompakt für GFX-Verhältnisse

✗ Nachteile

  • Kein Autofokus
  • Blende f/4 erfordert längere Belichtung
⭐ Premium-Wahl

Fujinon GF 23mm f/4 R LM WR

⭐⭐⭐⭐⭐ 4.8/5.0 Preisklasse: €€€€
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👑 Warum Premium: Dieses Objektiv ist das Nonplusultra in Sachen optischer Korrektur und mechanischer Präzision für das GFX-System.

Wer keine Kompromisse bei der Bildqualität eingehen will, kommt am GF 23mm f/4 nicht vorbei. Es liefert eine Schärfe, die selbst den 102MP-Sensor der GFX 100S II fordert. Besonders wichtig für Astro: Die chromatische Aberration und das Koma sind fast vollständig korrigiert. Sterne bleiben bis in die äußersten Ecken punktförmig. Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau und der Autofokus arbeitet auch bei wenig Restlicht extrem zuverlässig für den initialen Fokus auf ferne Lichter.

🎯 Premium-Features:

  • Asphärische Linsen für maximale Korrektur
  • Nano GI-Vergütung gegen Geisterbilder
  • Linearer Fokusmotor

👥 Ideal für: Profis, die großformatige Drucke ihrer Astrofotos planen.

✓ Vorteile

  • Beste Randschärfe im System
  • Exzellenter Kontrast
  • Hervorragender Wetterschutz

✗ Nachteile

  • Sehr teuer
  • Großer Filterdurchmesser (82mm)
🎯 Beste Budget-Option

Mitakon Speedmaster 65mm f/1.4

⭐⭐⭐⭐ 4.4/5.0 Preisklasse: €
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💵 Warum die beste Budget-Option: Es ist eines der lichtstärksten Objektive für GFX zu einem unschlagbar günstigen Preis.

Das Mitakon 65mm f/1.4 ist eine rein manuelle Linse, die durch ihre enorme Lichtstärke besticht. In der Astrofotografie ermöglicht f/1.4 das Einfangen von Nebeln und Sternenkonstellationen mit einer Helligkeit, die man sonst nur von Vollformat-Systemen kennt. Man muss zwar bei Offenblende mit einer gewissen Weichheit in den Ecken leben, aber für den Preis bietet es einen einzigartigen Look und viel Licht für Deep-Sky-Experimente oder Porträts unter den Sternen.

✅ Hauptmerkmale:

  • Extreme Lichtstärke von f/1.4
  • Massive Metallbauweise
  • Stufenloser Blendenring

👥 Perfekt für: Budget-bewusste Fotografen, die Lichtstärke priorisieren.

✓ Vorteile

  • Sehr günstig
  • Enormes Lichtsammelvermögen
  • Schönes Bokeh

✗ Nachteile

  • Keine elektronischen Kontakte
  • Sichtbare chromatische Aberrationen
🎨 Spezialist

Laowa 15mm f/4.5 Zero-D Shift

⭐⭐⭐⭐⭐ 4.6/5.0 Preisklasse: €€€
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🎯 Spezialisiert auf: Ultra-weite Architektur-Astrofotografie und Panoramen ohne perspektivische Verzerrung.

Das Laowa 15mm Shift ist eigentlich für Architektur gedacht, aber in der Astrofotografie ein Geheimtipp. Durch die Shift-Funktion können Sie den Bildausschnitt verschieben, ohne die Kamera zu neigen, was stürzende Linien bei Vordergrundmotiven wie Bergen oder Bäumen verhindert. Zudem deckt es den GFX-Sensor vollständig ab. Die Schärfe ist beeindruckend und der Bildwinkel von 15mm am GFX-System ist schlichtweg gigantisch für weite Himmelsansichten.

🌟 Spezial-Features:

  • +/- 11mm Shift-Möglichkeit
  • 360° Rotationsmechanismus
  • Fast keine Verzeichnung

👥 Perfekt für: Fotografen, die Architektur und Sterne kombinieren.

✓ Vorteile

  • Einzigartige Shift-Funktion
  • Extrem weiter Bildwinkel
  • Hervorragende mechanische Qualität

✗ Nachteile

  • Komplexe Handhabung
  • Kein Filtergewinde (Spezialhalter nötig)

Kaufberatung: Worauf Sie achten sollten

Bei der Auswahl eines Objektivs für die GFX 100S II in der Astrofotografie müssen Sie den Crop-Faktor von 0,79x berücksichtigen. Ein 23mm Objektiv wirkt wie ein 18mm an Vollformat. Da der Sensor der GFX 100S II eine enorme Auflösung bietet, werden Abbildungsfehler wie Koma (verzerrte Sterne am Rand) sofort sichtbar. Achten Sie daher auf hochwertige Optiken, die speziell für hochauflösende Sensoren gerechnet wurden.

  • Lichtstärke: Blende f/2.8 oder besser f/1.7 ist ideal, um die Belichtungszeit kurz zu halten und Sternspuren ohne Tracker zu vermeiden.
  • Koma-Korrektur: Wichtig, damit Sterne in den Ecken punktförmig bleiben und nicht wie kleine Kometen aussehen.
  • Manueller Fokus: Da Autofokus bei Nacht oft versagt, ist ein gut gedämpfter Fokusring für präzises Scharfstellen auf Unendlich essenziell.
  • Wetterfestigkeit: Da Astrofotografie oft mit Tau und Kälte verbunden ist, schützt eine WR-Versiegelung Ihre Investition.

❓ Häufig gestellte Fragen

🤔 Ist f/4 für Astrofotografie am Mittelformat ausreichend?

Ja, dank der hervorragenden High-ISO-Leistung der GFX 100S II sind f/4-Objektive wie das GF 23mm absolut nutzbar. Mit einem Star-Tracker können Sie die längere Belichtungszeit ausgleichen und erhalten so extrem detailreiche, rauscharme Ergebnisse, die Vollformat-Systeme oft übertreffen.

💰 Lohnt sich der Aufpreis für native GF-Objektive?

Native GF-Objektive bieten elektronische Kommunikation, EXIF-Daten und oft eine bessere Randschärfe. Für Gelegenheits-Astrofotografen sind Dritthersteller wie Laowa jedoch eine exzellente und preiswertere Alternative, da der Autofokus bei Nacht ohnehin meist manuell bedient wird.

🔧 Wie fokussiere ich mit der GFX 100S II nachts am besten?

Nutzen Sie die Fokus-Lupen-Funktion im Live-View. Suchen Sie sich einen hellen Stern oder ein fernes Licht, vergrößern Sie das Bild maximal und drehen Sie am Fokusring, bis der Lichtpunkt so klein wie möglich ist. Die GFX zeigt Details hier sehr präzise an.

⚡ Beeinflusst der IBIS der GFX 100S II Astrofotos?

Bei Langzeitbelichtungen auf einem Stativ sollten Sie den IBIS (In-Body Image Stabilization) immer ausschalten. Die Stabilisierung kann versuchen, minimale Vibrationen auszugleichen, die gar nicht da sind, was zu einer leichten Unschärfe der Sterne führen kann.

Fazit

Die Fujifilm GFX 100S II ist eine Traumkamera für die Astrofotografie, sofern man sie mit dem richtigen Glas kombiniert. Das Fujinon GF 55mm f/1.7 R WR bleibt unsere Top-Empfehlung für alle, die Lichtstärke über alles setzen. Wer epische Weitwinkel-Landschaften einfangen will, findet im Laowa 17mm f/4 den besten Gegenwert für sein Geld. Für kompromisslose Bildqualität bis in die Ecken ist das GF 23mm f/4 die erste Wahl. Letztlich hängt die Entscheidung von Ihrem bevorzugten Bildwinkel und Ihrem Budget ab – die GFX-Plattform bietet mittlerweile für jeden Anspruch die passende Lösung.

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